Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit im Fokus
Ein nachhaltiger Umgang mit heimischen Rohstoffen ist unverzichtbar für Umweltschutz, industrielle Wertschöpfung und unsere wirtschaftliche Zukunft. Nachhaltigkeit bedeutet für uns, Verantwortung für Umwelt und kommende Generationen zu übernehmen — ohne die Leistungsfähigkeit unseres Industriestandorts zu gefährden.
Im Mittelpunkt der Tagung, zu der ich meine Kollegen gern nach Sachsen-Anhalt eingeladen habe, stand die Frage, wie eine nachhaltige und zugleich wettbewerbsfähige Rohstoffpolitik in Deutschland und Europa ausgestaltet werden kann. Die Sprecherinnen und Sprecher verständigten sich darauf, Versorgungssicherheit, hohe Umweltstandards und technologische Innovation stärker miteinander zu verknüpfen.
Die „Magdeburger Erklärung”
In der Magdeburger Erklärung fordern die Umweltpolitikerinnen und Umweltpolitiker unter anderem:
- den Ausbau der Kreislaufwirtschaft
- den Abbau bürokratischer Hürden
Drei Tage Fachprogramm und Vor-Ort-Termine
Das Programm der Sprechertagung beinhaltete Fachgespräche und Vor-Ort-Besuche, unter anderem:
- im Chemiepark InfraLeuna
- bei der UPM-Bioraffinerie
- an der Hochschule Merseburg
- im Endlager Morsleben
Ebenfalls Thema war der Strukturwandel in ehemaligen Bergbauregionen, etwa am Geiseltalsee. Hierbei wurde deutlich: Umwelt- und Ressourcenschutz gelingt nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen, Akzeptanz in der Bevölkerung und praxisnahen Lösungen.